Das Mittagessen ist gesichert

Neulich bei einem Kunden: Wir reden über geplante Erweiterungen und es dauert länger als ursprünglich geplant. Die Mittagszeit naht und die Mägen knurren. Ein kurzer Anruf eines meiner Gesprächspartner und 20 Minuten später werden belegte Brötchen hereingebracht.  Dann erfahre ich, dass man die Brötchen mir verdankt. In meinem Gesicht muss ein großes Fragezeichen gestanden haben. Denn ich erhielt umgehend die Erklärung: 

 

Bei Einführung der Software gab es die Problematik, dass Mitarbeiter z. B. zu einem Baumarkt fuhren und das Material besorgten, das gerade für eine Reparatur benötigt wurde. Der Baumarkt schickte dann eine Rechnung und im Unternehmen ging die Suche nach dem Verantwortlichen (und dessen Kostenstelle) los.

 

Wir erfanden den Abholschein. Dahinter stehen Rahmenverträge mit Lieferanten, die gegen Vorlage des Abholscheins Ware aushändigen. Die Abholscheine werden vorher aus INPLAN PRO heraus ausgedruckt. Dazu muss kurz beschrieben werden, was gekauft werden soll und für welche Kostenstelle und eventuell welches Projekt die spätere Rechnung gebucht werden soll. Im Hintergrund wird eine Bestellung erzeugt. Da die Bestell-Nr. auf dem Abholschein steht und der Lieferant diese bei der späteren Rechnung angibt, läuft der Prozess rund. 

 

Was für Baumärkte und Co. konzipiert wurde, funktioniert auch mit der Bäckerei, die die belegten Brötchen verkauft. Guten Appetit! 

Rainer Weiß